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Los geht's

Die Rundfunklandschaft blüht auf

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Einstieg 30 Jahre BLM

30 Jahre! Für die Digital Natives unter uns: Das ist fast dreimal so alt wie das angeblich schon wieder völlig veraltete Facebook. Eine Zeitspanne, in der die BLM einiges bewegt und gestaltet, viel gelernt und manches Mal auch dazu gelernt hat. Und ein Alter, in dem man zurückblicken darf. Nostalgisch und ein bisschen stolz.  
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Vielfalt

Frank Löffler berichtet über die Anfänge des bayer. Lokalfunks, Quelle: VBL

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1985 liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Mit dem Start von BLM und privaten Rundfunkinitiativen kommt Bewegung in die bayerische Senderlandschaft. Nach und nach entstehen immer neue lokale Angebote. Nicht alle können sich halten.
Aber richtig viele. Trotz begrenzter Frequenzen und der Tatsache, dass nicht jeder Pionier auf eine Goldader stößt.
Mit 203 von der BLM genehmigten privaten Hörfunk- und Fernsehangeboten verfügt Bayern heute über die vielfältigste Rundfunklandschaft in Deutschland.

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Neue Technische Wege

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Vorher/Nacher Ansicht

Mitte der 80er wurden noch Platten aufgelegt (Stefan Lehmann), in den 90ern war die Sendetechnik schon digital.

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„Hier können Sie nicht senden, hier ist leider schon belegt.“ Gerade am Anfang ist die Knappheit von Frequenzen und Kabelkapazitäten eines der größten Hindernisse für die Neuen gewesen. Die BLM schafft Abhilfe, leistet Pionierarbeit und sorgt für leistungsstarke Verbreitungswege. Das tut sie bis heute.

Wichtige Daten:
• 1995 DAB Pilotprojekt startet
• 2004 Lokal-TV via digitalem Satellit
• 2005 DVB-T in Bayern 
• 2010 App für Lokalradio
• 2011 Dig. Playoutcenter für Lokalfernsehen
• 2014 App für Lokal-TV
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GENEHMIGUNG & AUFSICHT

Bei uns erhalten Sie die Lizenz zum Senden! Damit im hektischen Rundfunkbetrieb alles halbwegs geordnet zugeht, behält die BLM „ihre“ privaten Anbieter auch nach der Genehmigung im Auge. Denn für deren Programm hat sie aufgrund des Art. 111a der Bayerischen Verfassung nicht nur eine besondere Verantwortung, sondern auch die Trägerschaft. In der Programmaufsicht werden die Sender auf mögliche Werbeverstöße sowie die Einhaltung von Programmgrundsätzen und Jugendschutzregeln geprüft.
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Geschäftsmodelle

Call-In-Persiflage aus "Walulis sieht fern"

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Es gibt nur einen Werbekuchen und nicht jeder wird davon satt. Pay-TV, Teleshopping & Co – die BLM fördert die Entwicklung alternativer Einnahme- und Geschäftsmodelle.
Oft mit nachhaltigem Erfolg. Natürlich kam es rückblickend auch zu Finanzierungsideen, die sich recht schnell verbraucht haben. Die Kombination aus Rätseln, Telefon-Endloswarte-
schleifen und klemmenden Hot-Buttons gehört fraglos dazu.

Wichtige Daten:
• 1987 Teleclub als erster Pay-TV-Anbieter
• 1995 erster deutscher Teleshopping-Kanal Hot
• 1996 Digitales Pay-TV DF1
• 2001 Gewinnspielsender Neun Live

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Aus- und Fortbildung

Medien brauchen qualifiziertes Personal. Institutionen wie die Bayerische Akademien für Werbung, die BAF oder die Fortbildungskanäle der afk vermitteln das entsprechende Know-how. Mit Unterstützung der BLM sind sie zu echten Talentschmieden geworden. Mit den BLM-Workshops für junge Mitarbeiter des lokalen Rundfunks wird ebenfalls kräftig in die Ausbildung investiert.

Wichtige Daten:
• 1990 BLM-Workshops
• 1990 BAW-Studiengang Medienmarketing
• 1994 Gründung BAF  
• 1996 Start der afK-Aus- und Fortbildungskanäle
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TALENTE

Hätten Sie‘s gewusst? Viele jener Köpfe, die heute die Medienlandschaft prägen, haben bei privaten Sendern in Bayern ihre ersten Berufserfahrungen gesammelt. Ob (T)Raumschiff-Vulkanette Bully Herbig und Moderator Kai Böcking bei Radio Gong 96,3 oder Grimme-Preisträger Philipp Walulis bei afk.tv. Und jetzt dürfen Sie mal raten:
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Des Rätsels Lösung ist D. Denn Günther Jauch hat seine Karriere "öffentlich-rechtlich" beim Bayerischen Rundfunk begonnen.
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Jugendschutz

Über Geschmack lässt sich streiten, doch beim Jugendschutz geht es um die Wirkung medialer Inhalte. Gefahren für Kinder und Jugendliche hat die BLM immer einzudämmen versucht und sich dafür im Vorsitz der KJM engagiert. Wichtig ist, dass junge Menschen durch ungeeignete Inhalte in Fernsehen, Radio und Internet nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden.

Wichtige Daten:
• 1989 Erste Jugendschutz-Richtlinie der Medienanstalten
• 1990 Gemeinsame Stelle Jugendschutz der LMAs
• 2003 Kommission für Jugendmedienschutz (Vorsitz)

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Aufreger im TV-Programm

Was waren das noch für Zeiten, als bei „Tutti frutti“ blanke Haut zu sehen war. Fast putzig wirkten diese Früchtchen im Gegensatz zu den Aufregern im TV-Programm, die folgten. Gleich, ob es um die fragwürdigen Töne in Talkshows, das Reality-TV im Big Brother-Container, Castingshows wie DSDS oder Germanys Next Top Model, Mutproben im Dschungel oder die rohe Realität von Schönheitsoperationen und Wrestling ging: All diese Formate sorgten aufgrund ihrer Tabubrüche für gesellschaftliche Diskussionen, u.a. deshalb, weil sie von der BLM und den Landesmedienanstalten als problematische Programmentwicklung thematisiert wurden.
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Medienkompetenz

Medienführerschein Bayern, Quelle: münchen.tv

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Ein Smartphone oder Tablet halten Kinder heute noch vor ihrer Schultüte in den Händen. Spiele, Netzwerke und das World Wide Web – das alles ist schnell und intuitiv erlebbar. Der kritische Umgang mit den Inhalten kommt da häufig zu kurz. Damit junge Menschen und auch Erwachsene lernen, Medien verantwortungsvoll nutzen, vermitteln die BLM-Projekte Medienkompetenz. Mit dem Blick für die Potenziale neuer Medien, aber eben auch mit dem Bewusstsein für deren Gefahren.

Wichtige Daten
• 1994 Forum Medienpädagogik
• 1996 Flimmo
• 2003 Schulradio
• 2008 Stiftung Medienpädagogik Bayern
• 2010 Medienführerschein
• 2012 Referentennetzwerk

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Innovate:media

INNOVATE:MEDIA Imageclip

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Medien neu erfinden, immer wieder? Gar nicht so einfach inmitten all der Platzhirsche, Quereinsteiger, Startups und meinungsstarken Nutzer. Aber: Echte Innovation brauchen alle. Deshalb vernetzt die BLM-Initiative INNOVATE:MEDIA erfahrene Medienprofis mit jungen Talenten, präsentiert neueTrends und stellt im media.lab Räumlichkeiten für das Co-Working, Coaches und finanzielle Mittel bereit. Als offene Einladung an Pioniere, nach dem Motto: create ideas, create teams, create journalism.

Teilprojekte von INNOVATE:MEDIA
media.lab Bayern: ein Ort für Innovation - Mix aus Open Space und Stipendienprogramm
media.projects: gemeinsame Projekte von Hochschulen und lokalen Medienanbietern
media.connect: Vernetzung von Talenten und Medienprofis
media.fwd: Best-Cases aus der Medienwelt
media.innovations: das alljährliche Treffen der Innovatoren

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Veranstaltungen

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Friede, Freude, Harmonie? Von wegen! In der Medienbranche geigt man sich gern die Meinung, auch und gerade im Rampenlicht. Gelegenheit zur Diskussion bietet die BLM auf zahlreichen Fachveranstaltungen. Im „People‘s Business“ liefern diese Events immer einen Anlass zum persönlichen Austausch sowie zur Pflege von Kontakten und Allianzen.

Wichtige Daten:
• 1988 BLM-Rundfunkkongress
• 1999 Medientage München
• 1993 Lokalrundfunktage
• 2001 Augsburger Mediengespräche
• 2001 BLM Forum
• 2013 Dt. Social TV Summit
• 2014 media.innovations

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Wachstum und Entwicklung der BLM

14 Beine, fünf Mitarbeiter und ein Tisch: In dieser Startaufstellung nahm die Bayerische Landeszentrale für neue Medien am 1. April 1985 ihre Arbeit auf. Mit dem Medienstandort ist auch die BLM gewachsen.
Ihre Aufgaben werden heute von 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestemmt. Zwei von ihnen sind Weggefährten der ersten Stunde. Was die Beine inzwischen an Kraft verloren haben, gleicht die Erfahrung spielend aus.

Wichtige Daten:
• 1985 Start mit fünf Mitarbeitern
• 1998 Bezug des neuen Gebäudes in
der Heinrich-Lübke-Straße
• 2011 Stabwechsel der BLM-Präsidenten
• 2015 Aus 5 sind 90 Mitarbeiter/innen geworden
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Abspann

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Übersicht
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Kapitel 1 Einstieg 30 Jahre BLM

30 JAHRE BLM

Kapitel 2 Vielfalt

VIELFALT

Kapitel 3 Neue Technische Wege

Pionierarbeit

Kapitel 4 GENEHMIGUNG & AUFSICHT

GENEHMIGUNG & AUFSICHT

Kapitel 5 Geschäftsmodelle

GESCHÄFTSMODELLE

Kapitel 6 Aus- und Fortbildung

AUS- UND FORTBILDUNG

Kapitel 8 Jugendschutz

JUGENDSCHUTZ

Kapitel 9 Aufreger im TV-Programm

Aufreger im TV-Programm

Kapitel 10 Medienkompetenz

MEDIENKOMPETENZ

Kapitel 11 Innovate:media

INNOVATE:MEDIA

Kapitel 12 Veranstaltungen

Veranstaltungen

Kapitel 13 Wachstum und Entwicklung der BLM

Wachstum und Entwicklung

Kapitel 14 Abspann

ABSPANN

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